Von Parasiten und menschlichen Schreckensgestalten

Autor: Bloodrain

Die gedanken schweifen, in mir herrscht nur braches Land.

In den Kopf gemeißelt, die Gefühle längst vakant.

So lause ich auf Erden, diese Welt sie raubt mir den Verstand.

Ich bin vom Tod getrieben, denn diesen bin ich längst verschrieben und so wandre ich umher.

Leute mich anstarren, wollen mich verscharren, können mich nicht mehr sehen.

Doch was soll ich machen?! Muss ich um Erlaubnis flehen ?

Angespuckt, am grund zertreten lieg ich nun jetzt hier. Mut und Kraft geraubt, getrieben wurden sie von Gier.

Ich bin schon lange müde, will nicht weiter streifen, möchte längst nicht mehr.

Die Gedanken tiefer schweifen, treiben mich hin zum Gewehr. Doch mein Herz es hält mich fern.

Es macht mich stark und mutig, “los verteidig` deine Ehr`!” Und flüstert immer weiter,

ich werde nicht mehr ruhen, Jetzt setz ich mich zur Wehr!

Doch die Pein sie hört nicht auf, das Herz es brüllt und schreit, fordert das schlimmste in mir herauf.

Der Mensch ein seelenlos Tier. Keine Hilfe, nicht von denen! Jeder verteidigt sein Revier.

Und so bin ich längst allein in dieser ohnmächtigen Schauerwelt, nichts mehr das mich hält.

So sehe ich nur ehemals fruchtbar Land, wie es verfällt.

Welch trauer der Gedank wie es einst in voller Blüte stand, wie er mich quält.

Wo stehst du nun, du allwissend Schreckensgenie? Bin entzückt von der Thorheit und Ironie.

Die Tiere habens nicht geschafft, drum hat der Mensch die Erde hingerafft.

Die Seel ward mir geschändet, doch längst bin ich verendet.

Und so vergehn die Jahre doch kein end in sicht, eins ist mir jetzt klar:

klüger werden sie nicht.


Anmerkungen
Schreibt mir eure Gefühle und Sichtweisen zu dem Gedicht! Ergeht es euch manchmal ähnlich in dieser trostlosen Welt?
Wenn es gefällt würde ich mich über feedback freuen...
Liebe Grüße

 

 

 

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